Hi Leute, ich lebe noch. Das letzte Update fand ja quasi direkt nach meiner Hochzeit in Manila statt wo ich im Prinzip eine Zeit lang feststeckte wegen behördlichen Angelegenheiten zur Hochzeit. Fluch und Segen zugleich. Honeymoon auf Coron Island aber gesundheitlich ziemliche Probleme mit Krankenhausaufenthalt und extremen Kosten ect. pp. Erholung sieht anders aus.
Unterdessen wurden im Hintergrund Updates der Webseite durchgeführt, die nun wieder alles korrekt darstellt; jeder Knopf funktioniert. Eine Übersetzung ins Englische konnte bisher leider noch nicht erfolgen, aber ich bin dran. Für Joomla 2.5 gibt es leider fast nichts mehr.
Des Weiteren habe ich Tage damit verbracht, Verbesserungen bei den Renderings zu erzielen. Es gibt erhebliche Fortschritte. Um das gerenderte Bild auf ein höheres, fast realistisches Niveau zu heben, habe ich wiederum Tage investiert, um mittels KI ein Rendering bearbeiten zu lassen, das einem „Out-of-the-cam“-Bild nahekommt.
Anbei ein Bild des bald fertigen XFX Quicksilver RX 9070 XTX Wasserkühlers. Ich habe viel probiert: diverse Plattformen, die verschiedene Modelle anbieten, ChatGPT und Gemini. Unterm Strich muss man sagen, dass die Ergebnisse bei Nano Banana 2 konstant gut sind. Das taugt wiederum nichts für RGBs. Also habe ich das in Gemini gerenderte Bild in ChatGPT geschoben, und nun sieht das auch nach etwas aus. Achtung: Das sind nur Renderbilder. Der Kühler wird erst diese Woche gefräst.
Des Weiteren wurde im Februar bereits der Wasserkühler für das ASUS ROG Zenith II Extreme Alpha fertiggestellt. Der Kollege in den USA wird damit in den nächsten Jahren sicher viel Freude haben.
Inzwischen erfolgt ein Großteil der Bildbearbeitung auch mit Gemini, wobei die KI modellübergreifend extreme Probleme hat, Details wie Schrift, Gravuren und Logos detailgetreu wiederzugeben. Somit ist dies nur eine Teilentlastung. Einiges geht mit Photoshop schlichtweg schneller. Es geht primär um Arbeitserleichterung und schnellere Ergebnisse; die manuelle Qualität mit Photoshop war in den letzten Jahren ohnehin völlig in Ordnung. Schneiden, Weisabgleich, Kontrast.
Außerdem wurden noch einmal erhebliche Mühen in Video-Advertisement investiert. Ich habe einiges an Hardware ausprobieren müssen, ehe alles so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle. Als Stativ nutze ich nun das K&F Concept VA3+BV20 mit einigen Adaptern und einen Slider, mit dem es aktuell jedoch noch unmöglich ist, „bewegte“ Szenen zu filmen. Stattdessen wird derzeit ausschließlich mit einem Drehteller gearbeitet; dieser wurde zwar bereits Anfang 2024 angeschafft, jedoch aufgrund von Hardware- und Zeitmangel erst seit letztem Jahr richtig genutzt.
Zubehör wie Filter für weicheres Licht sowie RGB-Minilichter für Spotlights mussten ergänzend angeschafft werden. Die Spotlights von AliExpress liegen aktuell noch bereit und warten auf ihre Experimentierphase. Folgende Artikel hatte ich mir gekauft und getestet, um bewegte Szenen aufzunehmen:
- DJI Osmo Pocket 3: Sie war erstaunlich gut, hatte von allen Geräten das beste AI-Tracking und lag bei der Bildqualität sogar auf Augenhöhe mit einer Canon R50 samt alter EF-S-Kitlinse (18-55 mm).
- DJI RS 4 und DJI Ronin Videosender: Damit habe ich mich anfangs ziemlich schwergetan. Hat aber auch nur versagt.
- Feiyu AI Tracking und Feiyu SCORP-C: Damit war gar nix zu machen.
Aktuell wird also weiterhin mit dem Stativ, der R50 und der alten EF-S-Kitlinse gefilmt. Ich habe es mit hochwertigeren Linsen probiert, die jedoch keinen Mehrwert brachten – das alte Ding tut seinen Dienst hervorragend.
Um das Rohmaterial zu formen, musste ich mich in Wondershare Filmora einarbeiten. Unterm Strich blieb mir nichts anderes übrig, als den Kühler aus jeder Position auf dem Drehteller zu filmen. Das Freistellen funktioniert in Filmora jedoch nur mit einem groben Fangwerkzeug, was eher schlecht als recht klappt. Nach einigen Tagen ist das Skript fertig und kann veröffentlicht werden. Der erste ernsthafte Versuch sieht so aus ( auch wenn noch nicht perfekt):
Es wurden viele Hebel in Bewegung gesetzt, um die Präsentation zu verbessern. Noch mehr Investition steckt im Arbeitsschutz: Die Vakuumpumpe hat einen Filter erhalten, da sie Carbonstaub ausstößt. Behelfsweise wurde ein mobiles Filtersystem gekauft, um die Raumluft abzusaugen, da die aktuelle stationäre Luftfilteranlage es nicht schafft, mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig zu abzusaugen.
Daher wurde ein neuer 2,2-kW-Absaugmotor angeschafft, womit dieses Problem nun gelöst ist. Speziell ein Absaugplatz benötigte ein tiefgreifendes Update: der Bandschleifer. Ich habe hierfür eine Haube gedruckt und den Rüssel direkt an die Haube geflanscht; nun fehlt nur noch der entsprechende Volumenstrom. Aktuell liegen 800m³/h drauf. Grenzwertig ok.
Nach der aktuellen Produktionsrunde wird es ein extrem umfangreiches Luftfilter-Update geben. Zunächst muss ich mich jedoch auf die Wasserkühler-Produktion fokussieren, auch wenn dieses Update schon über zwei Monate überfällig ist.