André's & finn's hochqualitatives Wasserkühlergebastel

  • Kühler für das EVGA P55 CLASSIFIED 200

    So Jungs :D
    Habe jetzt hier ein nackiges EVGA P55 CLASSIFIED 200 liegen..
    Bei dem Spannungswandlerkühler gibt es keine Probleme,
    aber bei dem NB-SB Kühler habe ich ein paar Entscheidungsschwierigkeiten,
    wobei ihr mir bestimmt weiterhelfen könnt.

    Zuerst einmal der PWM/Spannungswandlerkühler....
    Das Wasserkühlermodell was ich dafür entwerfe wird auf der gesammten Länge
    die digitalen Mosfets und die CPL bausteine kühlen (genau wie der originalluftkühler).
    Der Kühler wird 45€ kosten.. mittlerweile kann man ja sowas schon im Vorfeld recht gut einschätzen
    1.JPG

    Nun zum Problemfall, dem NB-SB Kühler. Es gibt nämlich 4 mögliche Varianten:

    Variante 1: zwei getrennte Kühler, ein neues Modell für die NB mit Seriendeckel und UCDsb für die SB.
    Habe gedacht das alles als Set anzubeiten im Paket mit dem UCDsb dann ~60€
    (möglich benutzbare Anschlussgrößen, max 18mm Durchmesser).
    Bei dieser Version bekommt man evtl Platzprobleme mit einer dicken Grafikkarte.

    Variante 2: Ein Lightcovermodell wie bei dem EVGA P55 FTW 200
    mit längerem PWM seriendeckel ~60€ (möglich benutzbare Anschlussgrößen,beliebig)

    Variante 3: Wieder ein Llightcover aber etwas kleiner als in Variante 2. ~55€
    (möglich benutzbare Anschlussgrößen, max 18mm Durchmesser)
    der Kühler benutz den selben Deckel wie in Variante 1

    Variante 4: Ein komplett durchströmter Kühler..
    aber nur ein weg.. sprich ein Anschluss oben und einer unten.
    ~ 65€ weil auch kein Seriendeckel benutzt werden kann.
    Bei dieser version bekommt man evtl auch Platzprobleme mit einer dicken Grafikkarte.

    Variante 1:
    2.JPG

    Variante 2:
    5.JPG

    Variante 3:
    3.JPG

    Variante 4:
    4.JPG

    Für eine Version mit beiden Anschlüssen oben, und einem Kanal zur
    sb hin und zurück, ist zu wenig Platz für die 2 benötigten Kanäle.

    jetzt seid ihr dran :) besonders von interesse ist natürlich die meinung der leite die auch ein EVGA P55 CLASSIFIED 200 besitzen

  • vllt hab ich einfach die falsche Zeit erwischt für so eine umfrage.. was solls
    frohes Neues :D


    wie oben bereits gepostet hat der pwm-Kühler kein probleme gemacht

    der neue PWM037.. kühlt wie der originale Kühler die Digitalen PWMs und die CPL Bausteine.
    1.JPG

    und so sieht das fertige EVGA P55 CLASSIFIED 200 Waküset aus:
    5.JPG

    genau wie bei dem EVGA P55 FTW 200 musste auch bei diesem lightcover
    eine Aussparung für den silbernen Quarz geschaffen werden.
    Im endeffekt sind die Abstände, bis auf die Verbindung zur SB komplett identisch
    zu dem EVGA P55 FTW 200 Lightcover.
    Als Deckel habe ich mich jetzt für einen Seriendeckel mit der größe des UCDgrande entschieden.
    4.JPG

    Auf der SB gibt es dieses mal keine Gravur...
    das spart wiederrum erheblich Kosten in der Fertigung weil kein Werkzeugwechsel stattfinden muss.
    Stattdessen gibt es eine hübsche Designspielerei mit ein paar angedeuteten Fins :D.
    Das ist wirklich nur ein Designelement! Die SB kann durch die Kupferbrücke zur NB so
    komplett ohne zusätzlichen Luftstrom gekühlt werden.
    Die Kupferbrücken (Lightcover) Technik hat sich schon bei vielen Boards, auch im übertakteten Zustand,
    besstens bewährt! (z.B. MSI 790FX, ASUS Crosshair IV Formula.. etc).
    Kritiker brauchen da also nicht auf einen Wasserführenden Kanal verwiesen.
    Lediglich das nicht Gefallen des blanken Kupfers könnte man anmerken ^^
    (Weil ich weis, dass die Frage oft gestellt wird:
    Leider haben wir noch immer keinen guten/verlässlichen Vernickler in der Umgebung)
    8.JPG

    Einen kompletten neuen Deckel zu machen wiederstrebte mir, weil wir diese preisgünstig
    nicht in gleich guter Qualität fertigen können, wie unsere Seriendeckel eben.
    Ich hab einen Seriendeckel gewählt, weil wir diese in höchster Qualität immer auf Lager haben.
    Das macht den Kühler nicht nur günstiger, sondern die Oberflächen und Genauigkeit
    des Deckels bleiben auch in der gewünschten Güte.

    Das Board bietet sich doch recht gut an für eine fullcoverlösung, aber um wirtschaftlich
    qualitativ hochwertigste fullcover Kühler herzustellen fehlen uns momentan die Mittel.
    Das war ein Kompromiss den ich nicht eingehen wollte.
    Dann lieber gewohnt gut, aber wesentlich preiswerter.
    7.JPG

    Nicht zu vergessen ist, dass der Kupferteil unter den Grafikkarten verschwindet.
    Der Grandedeckel bietet dem PCI-E Slot etwas mehr Freiheit als der Vorgänger
    mit dem längeren PWMdeckel beim EVGA P55 FTW 200.
    Der Grande Deckel ist weiterhin, zur vorgeschlagenen Version mit dem Nanodeckel,
    kompatibel zu Anschlüsse mit einem Durchmesser bis zu 22,5mm.
    9.JPG

    Das EVGA Set ist jetzt für nur 89,90 im Shop verfügbar..
    Kommende Woche vorraussichtlich dann auch bei Aquatuning.
    10.JPG

    2.JPG

  • habt ihr eigentlich für alle verwendeten chips angaben zur wärmeabgabe/wärmekoeffizient und so weiter?
    oder probiert ihr das einfach aus?


    nur erfahrung.. und an der größe der luftkühler kann man sich auch ein wenig orientieren

  • tut mir leid dass ich hier etwas hab hängen lassen.. beschäftigt durch ein straffes studienprogramm gabs von uns erstmal nix neues.
    statt in den semesterferien befinde ich mich jestzt im praxissemester bei einer sonermaschinenbaufirma. nächsten monat beginnt dann die bachelorarbeit. finn ist nun auch im studium und hat jetzt seine ersten klausuren hinter sich :)

    dann knüpfe ich direkt mal an das vorhergehende an:
    In der Planung der CNC geht es auch weiter...
    Um eine Ideale Lösung zu finden, hatte ich verscheidene Ideeen vom Werkzeugwechslermagazin im Alibre konstruiert.
    Eins muss ich vorwegnehmen: und zwar ist ein besonders schneller "Austauschwechsler" nicht möglich, da dieser die Möglichkeit auf dynamische Werkzeugplätze im Programm vorraussetzt. Sowas ist dann doch recht unsicher,..z.B ist es fraglich ob z.B. Mach3 (unser Steuerungsprogramm) sein Werkzeugspeicher nach dem Neustarten des PCs richtig läd.


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    Als erste Version einen Drehteller der komplett in den Bearbeitungsraum geschwenkt wird.
    Nachteile:
    - zuviel Bewegte Masse.
    - große Tür zum Bearbeitungsraum.
    - ungünstiger Winkel zum einschwenken.
    - evtl. erzugt die Werkzeugaufnahme ein zu großes Moment was das Haltemoment des Schrittmotors übersteigt.
    - begrenzte Anzahl an Plätzen
    Vorteil:
    + Drehachse mit Lager und Riementrieb schon vorrätig.

    Nebenbei kann man noch die V1 der Seitenteilversteifungen sehen
    1.PNG


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    Als zweite Version eine Schwenkwippe, welche die Werkeuge von oben einschwenkt
    Nachteile:
    - viel zu wenig Werkzeugplätz
    Vorteil:
    + Simple Konstruktion

    Hier ist dann auch die V2 der Seitenteilversteifungen zu sehen. Ob die nun besser ist als die V1 weis ich nicht. Was meint ihr?
    2.PNG


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    inspiriert durch die Anton CNC von Roman:
    http://www.cnc-hotspot.de/wbb311/index.php?page=Thread&threadID=767
    http://www.youtube.com/watch?v=fMUteiiQAEQ
    http://anfi-tec.de/forenbilder/CNC/WZW1/5.PNG
    http://anfi-tec.de/forenbilder/CNC/WZW1/6.PNG

    Habe ich die Idee der Haltenäpfe mal mit einem Kettenmagazin gekreuzt.
    Heraus kam die V3 der Werkzeugmagazins:
    Nachteile:
    - Aufwändige Konstruktion
    - viele Aktoren
    - viele neue Teile benötigt
    Vorteil:
    + einfach eine hohe Platzzahl realisierbar
    + schneller Wechselarm umsetzbar
    + Massenträgheit durch Durchmesser der Kettenscheiben anpassbar

    3.PNG
    Die SK30 Kegel der Werkzeuge werden über den hinteren Spannzapfen in den gelben Näpfen gehalten..
    Vllt hab ich im nächsten Post mal eine Schnittdarstellung damit man das besser versteht
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    die waagerechten kurzen Schritte (links rot2/grün7 und rechts rot8/grün1) kann man eigentlich auch noch weiter nach links schieben..
    also es ist egal, wo man den langen Verfahrweg (unten rot5/grün4) hinmacht

    rot = Werkzeug aus Spindel holen und in Magazin stecken
    grün = Werkzeug aus Magazin nehmen und in die Spindel stecken

    die Farben der Schrittkette haben nix mit denen der Bauteielen der WZWskizze zu tun
    4.PNG

    mit dem langen Verfahrweg (unten rot5/grün4) muss ich mind 210mm überbrücken:

    9.PNG


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    wo ich noch bedenken habe ist die Befestigung der SK30 Näpfe.
    Ich hab Angst, dass beim ein- oder ausstecken der SK30Kegel der Napf zu sehr kippt.
    Sollte ich da lieber 2 Ketten nehmen? oder meint ihr, dass eine Kette reicht und
    ich mit mit 2 Ketten nur ein überbestimmtes System einhandel, was beim Spannen und anderswo Probleme macht.
    8.PNG
    mit dem Kettenrad bin ich auch noch nicht zufrieden, das ist mir noch zu massig...
    werde da wohl lieber nur eine Kettenscheibe nehmen.
    Zu der Lagerung habe ich mir auch noch keine Gedanken gemacht.

  • also muss für die lösung auch noch ein arm mit nem zusätzlichen motor her?
    wie wird das alles angesteuert?


    ja genau. über die bestehende steuerung. es wird einfach nur eine verstärkerstufe mehr reingeschaltet. das geht ganz unproblematisch (hoffe ich) :D. der WZW wird dann als 4te achse eingetragen.

  • Heute gibts Bilder mit grünstich! Passend zur Ostereiersuche im Grünen -.-

    Hatte vor kurzem ein ASUS P8P67 Deluxe hier bei mir von einem User aus dem PCGH Forum.
    Bin momentan ein bisschen sehr für die FH eingespannt, deswegen gibts nur kurze Kommentare und ein recht späten Post.

    hier das Board mit Lukü
    1.JPG

    unter dem linken Spawa lohnts sich richtig,...
    2.JPG

    ....der ander ist ein Witz :D
    3.JPG

    Die ehemalige NB hat auch nicht viel an Chips zu bieten,...
    4.JPG

    ...aber wenn da schon eine Heatpipe drauf ist machts wohl Sinn dass
    im lüfterlosen Betrieb auch mit Wasser zu kühlen. Testen, ob es auch ohne Kühler geht,
    das kann ich das nicht, dazu hab ich hier nicht genug Hardware rumliegen.
    5.JPG

    komplett versorgt,.. mit NBSB006, UCD nano und PWM041
    Anfi-tec-Asus-P8P67-1.JPG

    wie gesagt, Grünstich -.-
    Anfi-tec-Asus-P8P67-2.JPG

    der PWM Kühler erstreckt sich oben um die Ecke zu den kümmerlichen Überresten an Mosfets :D
    Anfi-tec-Asus-P8P67-3.JPG

    der PWM041 müsste auf folgende Boards passen:
    ASUS P8P67 Deluxe Rev 3.0
    ASUS P8P67 Deluxe
    ASUS P8P67 Evo Rev 3.0
    ASUS P8P67 Evo
    ASUS P8P67 LE Rev 3.0
    ASUS P8P67 LE
    ASUS P8P67 Pro Rev 3.0
    ASUS P8P67 Pro
    ASUS P8P67 Rev 3.0
    ASUS P8P67
    ASUS P8P67 WS Revolution Rev3
    ASUS P8P67 WS Revolution
    .....
    alle Kombinationen findet man aber auch nochmal in unserer Kompatibilitätsliste wieder:
    http://www.anfi-tec.de/Kompatibilitaetsliste.pdf


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    und weils heute Schlag auf Schlag gehen muss gleich noch eine Vorstellung von einem anderen Board.
    ich denke das ist nicht so häuft vertreten wie das Asus P8P67,...
    ein Intel X58SO Smackover von jemandem aus dem Meisterkühlerforum:

    beide zusammen in schwarz
    11.JPG

    kleiner Kühler schwarz
    12.JPG

    großer Kühler schwarz
    13.JPG

    beide zusammen in weiß
    14.JPG

    kleiner Kühler weiß
    15.JPG

    großer Kühler weiß
    16.JPG

    hier mal zwei Bilder aus der CNC-Bearbeitung
    Rohling umgedreht im Schraubstock:
    9.JPG

    Unterseite fertig bearbeitet
    10.JPG


    ... wie gesagt.. kurz und knapp heute.
    Ich wünsch euch jetzt schon mal ein paar nette Ostertage.... und Dicke bunte Eier :D

  • Leider schaffen wir es in letzter Zeit nicht mehr regelmäßig neue Beiträge zu schreiben, da unsere Hochschulen uns die Zeit klauen.
    Ich schreibe noch die nächsten 3 Monate an meiner Bachelor Arbeit, und Finn muss auch ordentlich Zeit in das Studium investieren.

    Wir werden trotzdem versuchen zumindest alle 14 Tage etwas neues zu posten.


    Nach der Abspeckaktion (letzter post zum CNC Baubericht) sahen die Platten so aus:

    Z-Achsenplatte Vorderseite
    14.JPG

    Z-Achsenplatte Rückseite
    15.JPG


    Als nächstes mussten auf der manuellen Fräse die Löcher von Hand durchgebohrt werden.
    16.JPG

    Beide Platten wurden dann bei einem örtlichen metallverarbeitenden Betrieb zum Flachschleifen abgegeben.
    Wenn sich einer über das Thema informieren möchte  Schleifen (Fertigungsverfahren)
    So ähnlich sah die verwendete Flachschleifmaschnine aus:
    btp94hhi4391f8v34.bmp

    Nach gut einer Woche konnten wir die fertig bearbeiteten Platten wieder abholen. Hier die X-Y-Platte.
    1.JPG

    Wie an Weihnachten :D
    2.JPG

    Sehr schön zu sehen ist das feine Schleifmuster. Die Platten weisen jetzt eine
    Planparralelität von kleiner 0, 5 µm auf
    3.JPG

    als nächstes werden wir über das Montieren berichten.

  • Nach dem erhalt der geschliffenen Platten musste jetzt natürlich wieder alles montiert werden. Das ist bei so engen Toleranzen eine Kunst für sich.
    Als erstes wurde auf der geschliffenen Z-Platte eine Linearfürung locker montiert. Dann mit einem 500mm Haar Lineal (Genauigkeit 00), mit dem Lichtspaltverfahren auf Verbiegungen geprüft. Nach mehrfachem nachjustieren der Schiene waren wir mit der Geradheit zufrieden.
    Das Wichtigste bei der 2. Schiene war es, dass sie parallel zur ersten Schiene montiert wird. Dieses Maß sollte nachher kleiner als ein Mikrometer sein, da es sonst zu einer stärkeren Rollreibung der festgeschraubten Wagen kommt.
    Dieses Maß wird durch die schwarz-gelbe Messuhr, die man im Hintergrund sieht, sichergestellt. Sie ist mit einer Anzeige von +/- 50 µm und einer Skaleneinteilung von 0,001mm (1µm) sehr genau.

    Mit dem Messschieber konnte der richtige Schienenabstand an der ersten Schraube gemessen werde. Dann wurde die Schiene leicht angezogen. Mit Hilfe der Messuhr konnte nun die 2. Schiene, Schraube für Schraube, montiert werden.
    Hier ein Bild von diesem Arbeitsschritt:
    4.JPG

    Gegen Dreckeinlagerungen wurden Stopfen über den Schrauben reingedrückt. Zusätzlich minimieren diese den Verschleiß der Dichtlippen an den Linearwagen.

    5.JPG

    Um die Schienen zu schonen wurde eine Makrolon Stückchen beim "Reinkloppen" verwendet.
    Ein direkter Schlag auf die Schiene würde einen unwiederruflichen Knick hervorrufen.
    6.JPG

    Das fertige Endresultat:
    7.JPG

    demnächst geht es mit der Montage der Zentralschmierung weiter.

  • Ich bin mir zwra nicht ganz sicher wie man sowas finanziert ohne bei der Mafia zu sein... aber bin gespannt wie dieses Monster von CNC sich weiter entwickelt ;)

  • Ich bin mir zwra nicht ganz sicher wie man sowas finanziert ohne bei der Mafia zu sein... aber bin gespannt wie dieses Monster von CNC sich weiter entwickelt ;)


    auf ein paar seiten vorher gibts ein paar bilder von wasserkühlern. und "anfi-tec" dürfte das dann wohl erklären ^^

  • Diesmal wollen wir alles richtig machen, um die Stahlplatten nicht noch einmal demontieren zu müssen. Daher kriegen die alle beweglichen Teile (Wagen, Lager...) einen Fließfettanschluss.

    Zu erst wollten wir es mit einer Zentralschmierung (automatisch angesteuerte Fettpumpe mit einem Fettreservoir) erreichen. Nach dem Schmierinterevall der Schienen/Wagenhersteller müsste man die Führungen alle 100 gefahrenen Kilometer schmieren. Bei unserer hobbymäßigen Nutzung hätte das zur Folge, dass das Fett bei einer langen Leitung von der Pumpe mehrere Jahre in den Leitungen verbringen müsste. Den Plan mit der Zentralen Sammelstelle und der Pumpe haben wir dann wieder verworfen.

    Wir haben dann mehrere Schmierstellen geplant, von denen dann kurze Leitungen zu den Kugelumlaufwagen/Spindeln/Lagern führen.
    Je nach den zurückgelegten Wegen der Maschine muss dies ein bis zweimal im Jahr mit einer Handfettpresse nachgeschmiert werden.

    Verwendet wurden spezielle Hydraulikschläuche, die bis 250 bar zugelassen sind, mit passenden Verschraubungen. Ein kleiner Vergleich zur Wasserkühlung: Hier ist der 10ner Pur Schlauch nur bis maximal 7 bar zugelassen, PVC Schlauch hält noch deutlich weniger aus.


    Am Anfang sah alles noch recht Übersichtlich aus:
    Hier haben die X-Kugelumlaufmutter, 4 Wagen und das Festlager schonmal Verschraubungen mit einem Stückchen mit Fett gefülten Hydraulikschlauch bekommen.
    10.JPG

    Ein Screenshot aus dem CAD-Programm: Die Z-Achsen Kugelumlaufmutter (hier gelb) muss natürlich auch geschmiert werden.
    schmier2.PNG

    Wie bei allen ersten Konstruktionen wurde auch bei uns nicht an alles gedacht.
    Der Platz für den Fettverteilerblock ist nur sehr/zu knapp bemessen gewesen.
    Dank Feile und Drehbank konnten einige der Verschraubungen noch verkleinert werden, um in dieser knappen Konstruktion mit keinen anderen Bauteilen zu kollidieren.
    12.JPG

    Da kommt von der X-Z-Platte noch gut was zusammen. Die Anschlüsse in den roten Kreisen, + die vier Wagen auf der Rückseite.
    schmier.PNG

    oben alles durchgefädelt (geschläuchelt) ;)
    und für eine Woche Pause abgeknickt und verschlossen (wir arbeiten an der CNC meist nur am Wochenende). Das Bild wurde "nach" der Woche Pause gemacht, und man sieht schon dass einer der Schläuche leer gelaufen war -.-
    8.JPG

    An dem Verteilblock aus Alu alles angeschlossen.
    Der hat von links und rechts noch zwei Querbohrungen, dort werden dann jeweils vier Anschlüsse für die Wagen zusammengefasst. Die beiden in der Mitte sind für die Z und X Kugelumlaufmutter.
    11.JPG

    So das war es erst mal wieder von uns.

    Die nächsten Bilder kommen bestimmt :D

  • XD wenn das mal net ne feine sauerrei mit dem ganzen fett wird
    lasst ihr da ne kleine pumpe dauerhaft bissel pressen oder kommt da was aufwendiges ran?

  • Desh:

    Je nach den zurückgelegten Wegen der Maschine muss dies ein bis zweimal im Jahr mit einer Handfettpresse nachgeschmiert werden.

    aber kann man den ganzen kram nicht einfach per hand schmieren? ist doch nicht so so, dass man an die ganzen schienen und läufe nicht rankommen würde (oder lieg ich da falsch?)