Beiträge von gnidnu

    Ich hab zum Lackieren immer eine einfache Staubschutzmaske mit Aktivkohlefilter verwendet. Auf Dauer ist das allerdings etwas teuer, da man die Masken regelmäßig wechseln muss.

    Die Masken bei Molotow finde ich vom Preisleistungsverhältnis nicht so gut. Schau dir mal die Seybol Gasschutzmaske 987 im Webshop von R&G unter Arbeitssicherheit -> Atemschutz an. Die Filter sind austauschbar und für den Preis finde ich die Maske echt nicht schlecht.

    Zitat

    Original von dougartDie Großteile wurden lackiert und beim Zusammenbau erschlugen mich Spaltmaße und die absolut wablige Außenhülle. Im Folgenden traf mich dann der Blitz: Filigran mag er wirken, doch konstruktionell ist er ein penetranter Mist.
    Bin irgendwo enttäuscht über mich selbst, zum einen ganz klar dass ich die viele Zeit seit Beginn der Projektes nicht ausgeschöpft habe, aber zum anderen über diese fast lächerlichen Konstruktionsversuche.

    Fokussier deinen Blick nicht so sehr auf die negativen Dinge. Du bist doch schon sehr weit gekommen. Es ist immer eine Frage, wie man die Dinge sieht. Du kennst doch sicher das halbvolle oder halbleere Glas, oder? Du hast dich grad für das halbleere Glas entschieden. Du könntest dich aber auch für das halbvolle Glas entscheiden und einfach weitermachen. Verloren ist nichts, überhaupt nichts.

    Dein Problem mit der wabbeligen Aussenhülle kannst du bestimmt lösen, wenn du von innen noch Vierkantstangen einpasst und verklebst. Das muss gar nicht mal durchgängig sein. Mein Casecon war ja sehr ähnlich wie deines Aufbaut und dort habe ich die Vorder- und Rückseiten und die duchgehende Seitenfläche so verbunden. Diese Verbindung war sehr stabil. Ich hab beim Zerstören ziemlich kräftig draufhüpfen müssen.

    cimg2984ik8.th.jpg cimg2989tq6.th.jpg

    Und vergiss nicht, du stehst nicht alleine dar. Der ein oder andere hat sicher eine Idee, wie man die jetzige Konstruktion umbauen und verbessern kann.

    Kriegst du mit dem Lackieraufbau keine Probleme, wenn der Lacknebel sich auf der Abdeckfolie festsetzt? Die sieht ziemlich dünn aus, beim kleinsten Lufzug bewegt die sich doch, oder?

    Ich hab früher auch so lackiert gemacht. Jedesmal, wenn ich gesprüht habe, habt sich der getrocknete Lacknebel von der Abdeckfolie gelöst und ist in der Luft rumgeschwebt. Vielleicht sollte man auf die Abdeckfolie noch Zeitungspapier drauflegen und mit Krepp festkleben.

    Naja, trotzdem viel Spaß beim Lackieren.

    Zitat

    Original von Technology
    [...] dann dachte ihc mir bevor ich mir für 15€ ein dina0 blatt kauf benutz ich das doch ^^ guckt was draus geworden ist

    15,- EUR für ein DIN A0 Blatt? Regulär müsste ich im Laden meines Vertrauens 1,75 EUR dafür berappen. Dank Studentenrabatt zahle ich ungefähr 1,35 EUR. Wenn du allerdings Fotokarton kaufst, dann sind 10,- EUR und mehr durchaus realistisch. Fotokarton kann man allerdings nicht so schön einrollen.

    Ich hab ausnahmsweise mal was Produktives gemacht und diese Nacht schnell das Fotosetup für die Bilder in meinem Verkaufsthread wieder aufgebaut. Ich würde euch gerne zeigen, wie man mit wenig Aufwand kleinere und größere Dinge sehr ansehlich fotografieren kann. Wer will, kann das Ganze gerne nachbauen und auch seinen Aufbau, etwaige Verbesserungen oder seine Ergebnisse hier posten.

    Ihr braucht lediglich:

    • Eine Kamera natürlich
    • Ein Stück Papier
    • Lampen mit gleicher Farbtemperatur
    • Kartons
    • Alufolie
    • Kleber, idealerweise Sprühkleber


    Wenn ihr alles zusammen habt, dann gehts ans Aufbauen. Weiter erklären muss ich den Aufbau wohl nicht - auf den Fotos ist eigentlich alles gut zu erkennen:

    dscf1218dd1.jpg dscf1226wm4.jpg

    Das von mir verwendete Papier ist ungefähr im DIN A0 Format, also schon ziemlich groß. Ich verwende drei Lagen, damit der Untergrund nicht durchscheint. Das Papier hab ich mit Leimklammern oben an einem Karton befestigt. Das andere Papierende ist mit einem Stück Alu beschwert, damit es sich nicht von selbst zusammenrollt.

    Als Lichtquelle verwende ich die auf dem zweiten Foto zu sehenden putzigen kleinen Monster (ca. 20cm lang, 8cm Durchmesser). Die Energie"spar"lampen schlucken zwar 50W, sind dafür aber auch ziemlich hell. Die Lichtleistung jeder einzelnen dieser Lampen entspricht ungefähr einer 350W Glühlampe. Im Grunde könnt ihr jede Lampe nehmen, die ihr finden könnt. Ihr solltet nur darauf achten, dass die Farbtemperatur annähernd gleich ist und die Helligkeit ausreicht. Anstelle der von mir verwendeten Lampen kann man auch Baustrahler verwenden. Die sind sehr billig und noch heller.

    dscf0721thumbne8.jpg dscf0723thumbtu1.jpg

    Bei Bedarf verwende ich als Lichtdiffusor für sehr weiche Schatten weißes Backpapier, das auf einen Rahmen aus Fotokarton getackert wurde.


    cimg3403lr0.jpg

    Als Kamera verwende ich eine Kamera der Prosumerklasse, eine Fujifilm Finepix S6500fd. Im Grunde sollten auch mit Kompaktkameras gute Ergebnisse erzielbar sein, solange sie scharfe Bilder produziert. Bei Bedarf sollte ihr in den Makromodus schalten. Wichtig ist aber, dass die Kamera einen anständigen Weißabgleich bietet. Wenn eure Kamera darüber hinaus auch eine manuelle Wahl der Belichtungszeit bietet, dann habt ihr eine gute Kontrolle darüber, wie weiß oder grau der Hintergrund wird.


    Das Ergebnis könnte dann so aussehen:

    668053407b53dde8da0mtr4.jpg 668053293f24a497c94mnz1.jpg 6680532279de633a993mvl7.jpg

    Alle Beispielfotos sind unbearbeitet.

    Zitat

    Original von ToolKid
    Das Problem das ich dabei sehe, ist, dass deine Fase nicht 45° hat. Das ist mit einer Oberfräse schwer zu realisieren (lasse mich gern widerlegen). 45°-Fasen werden mit einem speziell geformten Fräser verwirklicht.

    Es gibt Fasefräser mit 10°, 15°, 22°, 30°, 60° und eventuell noch andere. Solche Fräser sind allerdings zu klein für dieses Vorhaben. Ansonsten bleiben noch Wendeplattenfräser, aber die sind zu groß für die normalen Oberfräsen. Da braucht man schon eine Tischfräse.

    Zitat

    Original von Crack_David
    Naja, ich kann die fase ja 45° machen. muss ja nicht unbedingt 2cm Länge haben^^

    In dem Fall wäre eine Kreissäge das optimalste Werkzeug.

    Irgendeine X-Beliebige geht, muss nur RC-5-Code sein. Philips sollte auf jeden Fall gehen, Loewe und Marantz auch. Hauppauge geht afaik auch. Es gibt jede Menge Hersteller, die noch auf RC-5 setzten. Probieren geht über studieren.

    edit: Du kannst dir ja mal sowas zusammenbasteln, wenn du Zeit und Geld hast.

    Sag doch erstmal, welchen Bausatz von oc-inside du hast. Dann schaust du einfach mal in den Schaltplan. Du wirst feststellen, dass der Power-AS direkt angeschlossen wird.

    Der serielle Anschluss ist nur wichtig, um die Fernbedienung für weitere Steuerungszwecke zu benutzen. Zum An- und Ausschalten des PCs dürfte dieser nicht nötig sein.

    Ebenso verhält sich das mit den USB-Varianten. Hier wird aber wahrscheinlich über USB auch gleich die Stromversorgung sicher gestellt. Die Schaltpläne dürften darüber Aufschluss geben, hab aber grad keine Lust nachzuschauen.

    edit: Bei beiden Bausätzen, die ich mal ausprobiert hatte, war dies afaik der Fall.

    Würdest du uns freundlicherweise die Mainboardbezeichnung nennen? Ohne die kann dr niemand sagen, welcher Jumper es sein könnte. Es kann auch sein, dass dein Mainboard gar nicht die notwendigen Möglichkeiten bietet. Sowas hatte ich auch mal. In dem Fall müstest du direkt an die Standbyspannung ran.

    Und wie machst du den "Screenshot" vom Bios? Das Betriebssytem ist doch noch gar nicht geladen...

    Funktioniert die Stromversorgung bei ausgeschaltetem PC über USB? Jumper richtig gesetzt bzw. im Bios die entsprechende Option aktiviert? Wenn der µC und die ganze Schaltung drumherum keinen Strom bekommt, dann kann auch nix passieren.

    Sowas hatten wir auf case-modder.de schonmal diskutiert. Schau mal in dem verlinkten Thread nach und such sonst mal nach "Darlingtonstufe"/"Darlington-Transistorschaltung". Die gibts sogar schon als einzelnes Bauteil anstelle von zwei Transen. Ein ganz einfaches Prinzip - die Funktionsweise wirst du schnell verstanden haben ;).

    Ich hab mir zwei solcher Bausätze vor langer Zeit mal bestellt. Viel zu sagen gibts darüber nicht.

    Mit nem Jumper kann man den µC auf "Lernen" stellen, mit der Fernbedienung dann ein Signal senden (beliebig, muss nur RC-5 sein) und dann kann man mit diesem Signal schalten. Der Strom wird über USB bezogen, Standby-USB muss daher unbedingt an sein.

    Praktischerweise kann man auch Infrarotsignale empfangen, mit denen man dann weitere Software am PC steuern kann. Zusammen mit Girder kann das schon ganz praktisch sein. Girder 3.29c war noch kostenlos, danach war das Programm keine Freeware mehr. Zum Glück kann man diese Version noch downloaden.

    edit: Es kann natürlich sein, dass sich zwischenzeitlich etwas am Aufbau geändert hat. In dem Fall bitte nachtragen.

    Zitat

    Original von examaico hat beim cippx halt wirklich einen elektriker um hilfe gebeten, die haben ne komplexe ic schaltung aufgebaut, da musst du echt ahnung haben....

    Na komm, nen Atmel µC zu proggen und damit nen paar Schaltvorgänge zu realisieren ist nun wirklich nicht so schwer. Infos gibts massig im Netz, löten ist auch ned so schwer und allzu groß ist der Programmieraufwand auch ned.

    Zitat

    Original von ToolKid
    Nochmal Edit: Hab in der Moddingabteilung von ocinside jede Menge Fernbedienungsanleitungen gefunden, mit denen man unter anderem auch PC ein und ausschalten kann. Und das mit jeder beliebigen IR-Fernbedienung (zur not auch mit der von der Stereoanlage)

    Bei den Schaltungen von oc-inside gehts bei nicht mit jeder x-beliebigen, außer die haben in letzter Zeit was geändert. Die Fernbedienung sollte schon RC5-Code senden. Bei ocinside haben die aber noch nicht den Quellcode veröffentlicht. Die Begründungen dafür finde ich etwas seltsam, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich wollte selbst mal ne Fernbedienung bauen. Auf solchen Seiten findet man sehr gute Anregungen für die (Sender-)Schaltung. Und noch besser: Da gibts sogar nen Quellcode, der als Beispiel herhalten kann.