bennys Romet Ogar Caffe 50 (RAW 50)

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    Passendes Kennzeichen gab es natürlich auch ;) , den Halter hatte ich aus Stahlblech angefertigt und schwarz lackiert und dann kam ein weiterer gedruckter Kennzeichen-Rahmen zum Einsatz.
    Das Kennzeichen selbst ist aus Alublech, mit bedruckter Folie und dann mit 2K Klarlack versiegelt. Habe da einfach das originale JP Schild etwas ja frei interpretiert und passend gemacht.

    • Offizieller Beitrag

    War jetzt paar Wochen schon nicht mehr gefahren und hatte das Moped ein wenig vernachlässigt, also mal alles wieder überprüft festgestellt: Auf den Reifen war nur 1 bar Luft drauf.
    Ok, kein Problem wird aufgepumpt aber... wieviel bar kommen denn nun drauf?

    Die polnische Anleitung mehrfach durchgeblättert, nichts zu finden.
    Also mal in die Handbücher der baugleichen Hanway und Junak RAW 50 Modelle geschaut und fündig geworden:

    Reifendruck vorne: 2,25 bar
    Reifendruck hinten: 2,80 bar

    Bisschen Luft drauf gegeben und fährt sich sofort viel besser. Ich vermute ich bin die letzte Zeit mit zu wenig Luft unterwegs gewesen.

    Damit das nicht mehr passiert, habe ich mir einen kleinen Sticker entworfen, den ich mir auf selbstklebende (transparente - hatte gerade nichts anderes da :D ) Folie gedruckt und dann wiederum mit selbstklebender weißen Folie hinterlegt habe.

    Dann kam eine schöne dicke Schicht Klarlack drauf, soll ja auch eine Weile halten. ;)

    Und zuletzt wurde der Sticker dann an der Kettenabdeckung aufgeklebt, so habe ich den dann mehr im Blick und schaue vielleicht doch öfters mal nach. :D

    Falls jemand sich einen Sticker anhand meiner gebastelten Grafik selbst erstellen will, die Vorlage gibt es hier:

    Reifenluftdruck-Aufkleber 2015er RAW50 / Ogar Caffe

    • Offizieller Beitrag

    Bei meiner letzten Ausfahrt fiel mir auf, dass an der Hinterradfelge, dort wo die Speichen eingesteckt sind, der Lack etwas hoch gewölbt ist. Rostpickel?
    Nicht komplett die ganze Felge rum sondern nur so hmm na sagen wir mal auf 40cm Länge gesehen.

    Sollte das wirklich Rost sein? Jap, es war Rost. Dürfte aber noch vom Vorbesitzer sein, da der Bereich vom Moped bei mir immer abgedeckt gewesen ist.
    Wie auch immer, je mehr ich vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher am Lack herumkratzte, umso größer wurden die Roststellen und Lack fiel ab.

    Zumal hier bei der Fertigung der Felgen anscheinend auf Grundierung verzichtet wurde? Denn unter dem schwarzen Lack war entweder Rost oder blankes Metall.

    Ich habe dann mit einer feinen Drahtbürste die losen Rost bzw. Lackstücke entfernt und anschließend mit feinen Schleifpapier (280 Körnung) nachgeschliffen.

    Bei action habe ich mir dann einen Rostumwandler samt Grundierung in ner Sprühdose gekauft, in der Hoffnung es erweist sich nicht als Fehlkauf.

    Aber ich habe das jetzt nicht einfach auf die Felge gehauen :lack sondern etwas davon in einen Joghurtbecher gesprüht und dann mittels kleinem Pinsel, auf die Roststellen getupft (dadurch wurde es direkt etwas füllender).

    Nachdem das Ganze dann so ne gute Stunde durchgetrocknet war, kam wieder etwas 280er Schleifpapier zum Einsatz und die mit Rostumwandler behandelten Stellen wurden ganz fein beigeschliffen.

    Dann ging es ans Abkleben der Felge sowie Speichen und schwarzer Sprühlack wurde in mehreren dünnen Schichten aufgesprüht.

    Ich bin noch am überlegen ob ich die Felgen eh irgendwann komplett rot lackieren soll - passend zum Jurassic Jeep Thema - aber vorerst bleiben die so, Hauptsache ohne große Roststellen. ;)

    • Offizieller Beitrag

    Da ich mangels Tagfahrlicht immer gezwungen bin mit Abblendlicht zu fahren - welches bei der verbauten Bilux Lampe aber nicht wirklich hell ist, war ich immer mal wieder auf der Suche nach einem LED Scheinwerfer für mein Moped. Leider ist das gar nicht so einfach, da viele Universal LED Scheinwerfer viel zu groß oder zu klein sind für mein Scheinwerfergehäuse und ich somit alles austauschen müsste.

    Wollte ich aber erstmal nicht.

    Bin dann per Zufall war auf ne Kleinanzeige gestoßen, wo jemand SHIN YO Positionslichter mit E-Zulassung anbot, welche von der Helligkeit (1W) gut als Tagfahrlicht durchgehen.

    Direkt mal gekauft :D und geschaut wo ich die bei meinem Moped montieren könnte.

    Fand dann die Position an der Gabel, in Höhe der seitlichen Reflektoren optimal.

    Zwar liegen den Leuchten Klebepads bei, womit ich die Leuchten einfach an die Gabel hätte kleben können, bin ich aber kein Freund von.
    Also musste für jede Seite eine Halterung aus Blech angefertigt werden, welche seitlich mit den Reflektoren verschraubt wird, sich von selbst auf der Gabel festhält und wo ich die Leuchte dran schrauben kann. ;)

    Zuerst hatte ich mir ein Pappmodell gemacht, welches dann auf einen Blechrest übertragen wurde, wo dann die Halterung bzw. die Halterungen raus entstanden.

    Mit viel biegen und nacharbeiten passte dann alles so wie ich es gerne hätte und so wurden die Halterungen dann angeschliffen, grundiert und schwarz lackiert.

    Dann folgte der Zusammenbau, die Montage, Verkabelung und es wurde Licht. :D

    Klar, kein Vergleich zu so nem 10W Fluter ner BWM GS, aber erstmal völlig ausreichend für mich. Denn an dem Thema neuer LED Scheinwerfer bleibe ich dran.

    • Offizieller Beitrag

    Um das Moped zu sichern, verwende ich ein Urban UR6 Bremsscheibenschloss, welches ich bei Nichtbenutzung bisher immer im Rucksack mitführe.

    Es gibt von Urban auch eine passende Halterung die man sich irgendwo am Moped dranschrauben kann. Der Ganze Spaß kostet knapp 25 Euro und besteht im wesentlichen aus einem gebogenen Stück Flachstahl...

    Bei einem Blick in meine Restekiste kam mir die Idee so eine Halterung einfach selbst zu konstruieren. :)

    Dafür habe ich jetzt eine etwas dickere Alu-Flachstange genommen, mit einem Alu-Blech Reststück (~1,5mm Stärke) kombiniert und erhielt so eine Stärke welche dem Spalt des UR6 (für die Bremsscheiben) entspricht.

    Dann wurde die Kontur des UR6 auf das Blech übertragen, etwas Luft zur Kontur hinzugegeben, seitliche Einschnitte in das Blech gemacht und das ganze ein wenig Form gebracht.

    Was jetzt seitlich von der Kontur überstand habe ich dann hochgebogen, um das UR6 später einzufassen.

    In die dickere Alu-Flachstange wurden dann noch Löcher und Gewinde gebohrt. Eine größere 6,5mm Bohrung für den Bolzen des UR6 und zwei kleinere M3 um Alu-Flachstange und Alu-Blech miteinander zu verschrauben.

    Die Kombination funktionierte soweit gut, das UR6 konnte in die entstandene Halterung geschoben und verriegelt werden.

    Für das Aussehen wurden dann die Einschnitte im Blech noch mittels Epoxy-Knete verschlossen und beigearbeitet.

    Im Prinzip sollte es dann mit Grundieren und Lackieren weitergehen, die Alu-Flachstange war aber von der Materialwahl her die falsche Ausgangsbasis gewesen um diese am Moped anzuschrauben.

    Ich habe daher zwischen Alu-Flachstange und Alu-Blech noch einen Streifen Stahlblech gesetzt bzw. eingelassen. Habe dafür aus dem Alu-Blech etwas Material herausgefeilt/geschliffen.

    In dieser Kombination konnte ich die gesamte Halterung nun einfacher zur Montage im hinteren Bereich des Mopeds anpassen.

    wie man nachfolgend sieht, habe ich noch einen kleinen Versatz in das Stahlblech gebogen, dadurch wurde der Abstand zwischen Halterung/Schloss und Reifen vergrößert.

    Dann wurde die Halterung nochmals mit Epoxy-Knete nachgearbeitet und es konnte an das finale Grundieren und Lackieren gehen.

    Vor der Endmontage habe ich noch einen Streifen Moosgummi in die Halterung geklebt, dadurch wird jegliches Spiel zwischen Halterung und Schloss ausgeglichen ein klappern während der Fahrt verhindert.

    Ist von der Position her die beste Lösung derzeit wie ich finde. :)